Wissenswertes zur Praxisklinik am Rothenbaum

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Allgemeine Fragen

Narkose in der Praxisklinik

Empfang | Praxisklinik am Rothenbaum

 

Auf dieser Seite finden Sie viele Antworten auf Fragen zur Praxisklinik am Rothenbaum und zu Ihrer Behandlung bei uns.
Am wichtigsten ist uns aber das persönliche Gespräch mit Ihnen. Bitte sprechen Sie uns immer gerne persönlich an!

Allgemeine Fragen

  • Werde ich wirklich von dem Arzt operiert, mit dem ich die Operation besprochen habe?
    Grundsätzlich wird Ihre Operation nur von dem Arzt Ihrer Wahl durchgeführt.
  • Wie finde ich einen Operateur, der in der Praxisklinik operiert?
    Auf unserer Website finden Sie Operateure nach Namen (Link zur namentlichen Liste) und nach Spezialgebieten (Link zur Liste nach Fachgebieten) aufgelistet. Über die eingefügten Links können Sie direkt auf die Website gehen und mit der Praxis in Verbindung treten.
  • Werden auch Kinder in der Praxisklinik operiert?
    Selbstverständlich werden auch Kinder ab ca. 2,5 Jahren in der Praxisklinik operiert. Die Narkosevorgespräche finden bei und mit unseren kleinen Patienten immer persönlich statt.
  • Sind in der Praxisklinik ambulante und stationäre Operationen möglich?
    Wir führen sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen durch. Stationäre Behandlungen bei gesetzlich versicherten Patienten sind nur über integrierte Versorgungsverträge möglich. Hierzu beraten wir Sie gerne.
  • Wann werde ich zur Operation in der Praxisklinik aufgenommen?
    In den meisten Fällen werden Sie ca. 30 bis 60 Minuten vor Ihrer Operation aufgenommen, damit die Wartezeiten möglichst kurz gehalten werden.
  • Wie lange bleibe ich nach einer ambulanten Operation in der Praxisklinik?
    Sie verbleiben in unserer Betreuung, bis Sie wieder völlig bei Wohlbefinden sind und eine abschließende Visite durchgeführt wurde. Dies ist erfahrungsgemäß nach ca. 2 - 4 Stunden gegeben. In Einzelfällen ist eine längere Betreuung notwendig.  
  • Wie sind die Zimmer in der Praxisklinik ausgestattet?
    Alle Zimmer haben den Standard eines hochwertigen Hotels und entsprechen gleichzeitig den Erfordernissen einer modernen Klinik. Die Ausstattung umfasst Kabel-TV, WLAN (teilweise gegen Gebühr), Radio, Selbstwahltelefon am Bett und persönlichen Safe. Nahezu alle Zimmer haben einen Balkon zu einer der schönsten Alleestraßen in Hamburg und Bistromöbel.
  • Ich habe Allergien oder ernähre mich nach meinen Überzeugungen, wird dies berücksichtigt?
    Selbstverständlich berücksichtigen wir Ihre Ernährungsgewohnheiten oder Allergien. Bitte sprechen Sie uns hierzu möglichst frühzeitig an.
  • Darf ich Besuch nach meiner Operation haben?
    Sicher können Sie besucht werden. Feste Besuchszeiten gibt es bei uns nicht. Allerdings sollen Sie sich nach der Operation erholen. Hier bitten wir um Beachtung und Rücksichtnahme auf andere Patienten. Besuch nach 21 Uhr sollte zuvor angemeldet werden.
  • Wann muss ich mein Zimmer verlassen?
    Das Zimmer sollte ca. bis 10 Uhr wieder frei sein. Für einen längeren Aufenthalt sprechen Sie uns bitte an.
  • Wie komme ich nach einer Operation wieder nach Hause?
    Es ist wichtig, dass Sie begleitet werden. Bitten Sie Angehörige oder Freunde, Sie abzuholen.
  • Ist eine Notfallversorgung in der Praxisklinik möglich?
    Da in der Praxisklinik immer Operateur und Narkosearzt rund um die Uhr erreichbar sind, ist eine Notfallversorgung nach Ihrer Operation jederzeit möglich. Dies ist ein herausragendes Merkmal der Praxisklinik am Rothenbaum.  
  • Wer übernimmt die Kosten für meine Behandlung in der Praxisklinik?
    Die Kosten für ambulante Operationen werden von den gesetzlichen und privaten Kassen übernommen. Stationäre Behandlungen führen wir im Rahmen von integrierten Versorgungsverträgen bei gesetzlich versicherten Patienten und bei allen privat versicherten Patienten durch. Je nach Ihrem individuellen Versicherungsstatus kann ein Eigenanteil verbleiben. Bitte sprechen Sie uns hierzu ggf. an. Kosmetische Operationen müssen generell von den Patienten und Patientinnen selbst bezahlt werden. Der Abschluss einer speziellen Nachversicherung ist empfehlenswert. Informationen erhalten Sie bei Ihren Operateuren, bei uns oder im Internet.
  • Leider muss ich meinen Termin in der Praxisklinik verschieben. Ist dies möglich?
    Terminverschiebungen sind manchmal unumgänglich. Wir bitten Sie aber, die Termine bei Ihrem Operateur und bei uns möglichst früh abzusagen. Bei Absagen unter 48 bis 24 Stunden vor dem OP Termin behalten wir uns die Erhebung einer Ausfallsgebühr vor, da unsere zeitlichen Planungen individuell auf Sie abgestimmt sind.

Narkose in der Praxisklinik

  • Warum ist ein Narkosevorgespräch erforderlich?
    Das persönliche Narkosevorgespräch ist extrem wichtig, damit wir Ihre Narkose und Ihren Aufenthalt bei uns (ambulant oder stationär) unter Berücksichtigung Ihrer Patientenvorgeschichte (Anamnese), Ihren Medikamenten, Ihren Sorgen und Ängsten genau planen können. Wir erklären Ihnen, wie Ihre Narkose abläuft, welche Medikamente Sie nehmen oder nicht nehmen dürfen und wie Sie sich vor Ihrer Narkose verhalten sollen. Sollten weitere Untersuchungen notwendig sein, veranlassen wir diese in Absprache mit Ihnen und Ihrem Operateur. Auch findet eine kurze Untersuchung statt. Das Wichtigste ist aber das persönliche Kennenlernen und damit ein Vertrauensaufbau, der vor allem hilft, Ihre Ängste abzubauen. Es ist daher entscheidend, dass vorab alle Fragen korrekt und ehrlich beantwortet werden. Stellen Sie bitte daher auch alle Fragen, die Sie beschäftigen. Wir finden eine Antwort.
  • Wann findet das Narkosevorgespräch statt?
    Das Narkosegespräch findet in der Regel ein bis zwei Wochen vor der OP statt. Als feste Termine bieten wir Ihnen Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr und Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr an.
    In Ausnahmefällen kann das Gespräch auch telefonisch oder am OP´-Tag erfolgen (nur bei ambulanten OPs bei sonst gesunden Patienten). Gerne auch nach individueller Vereinbarung.
  • Welche Unterlagen muss ich zum Narkosegespräch mitbringen?
    Bitte bringen Sie unbedingt den ausgefüllten Narkose-Fragebogen zum Termin mit. Sofern Sie Arztbriefe oder weitere Befunde (Labor, EKG etc.) zu evtl. vorhandenen Vorerkrankungen haben, die nicht älter als 6 Monate sind, bringen Sie auch diese bitte mit. Nur so können wir Ihre Narkose sicher und individuell planen. Wichtig sind auch Ihre Medikamente mit Namen und Dosierung.
  • Warum muss ich nüchtern zur Narkose und Operation kommen?
    Es könnte sonst zum Erbrechen in Narkose kommen und zu schweren, lebensgefährlichen Lungenentzündungen führen, die auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Medizinisch wird dies als Aspiration bezeichnet. Essen und Rauchen ist am OP-Tag nicht erlaubt. Trinken von klaren Flüssigkeiten (Wasser oder Tee ohne Milch) ist bis 2 Stunden vor der Aufnahme möglich. Dies gilt auch für Kinder. Bei späten OP-Terminen (ab 14 Uhr) besprechen wir dies gerne individuell.
  • Warum darf ich am Operationstag auch nicht rauchen?
    Die Zigarette beeinträchtigt die Wundheilung und verursacht Lungenprobleme während und nach der Narkose. Weiter wird durch das Nikotin die Magensäureproduktion angeregt, die das Lungengewebe zerstören kann (chemische Lungenentzündung), wenn es zum Erbrechen unter Narkose (s. o.) kommt.
  • Welche Narkosen werden in der Praxisklinik durchgeführt?
    In nahezu allen Fällen führen wir die sogenannte TIVA (Totale intravenöse Anästhesie) durch. Dies ist die schonendste und am besten steuerbare Vollnarkose. Andere Formen sind grundsätzlich möglich. Bitte fragen Sie uns.
  • Was ist der sogenannte Dämmerschlaf?
    Der Dämmerschlaf ist eine leichtere Form der Narkose und imitiert den natürlichen Schlaf. Allerdings ist der Dämmerschlaf nur bei kleineren oberflächlichen Operationen in Absprache mit Ihrem Operateur sinnvoll und sicher. Die Vorbereitungen sind dieselben wie bei der Vollnarkose.
  • Welche Medikamente darf ich weiter bis zur Operation einnehmen?
    Diese Information geben wir Ihnen individuell im Rahmen des Vorgespräches, wenn Ihre Medikamente und die Dosierung bekannt sind.
  • Welche Medikamente darf ich nicht nehmen?
    Bitte sprechen Sie uns möglichst frühzeitig vor der OP darauf an. nicht einnehmen dürfen Sie Blutverdünner (z.B. ASS®, Aspirin®, Godamed®, Clopidogrel®, Marcumar®, Warfarin® oder Kombinationen). Sehr wichtig ist auch, dass Sie metforminhaltige (bei Zuckererkrankung)  Medikamente 48 Stunden vor der OP nicht nehmen (z.B. Glucophage®, Janumet®, Siofor® etc.).Einige Psychopharmaka sind ebenfalls verboten. Wir beraten Sie hierzu aber immer individuell.
  • Kann ich während der Operation wach werden?
    Sie sind in der Narkose niemals alleine und werden durch sehr erfahrene Narkoseärztinnen und–ärzte lückenlos überwacht und begleitet. Ein Erwachen ist somit praktisch ausgeschlossen.
  • Werde ich nach der Operation wieder wach?
    Ja, selbstverständlich. Narkose zählt heute zu den sichersten Verfahren der Medizin. Meist ist nicht die Narkose selbst für Zwischenfälle verantwortlich, sondern (un-)bekannte Vorerkrankungen. Dank unserer Erfahrung und des extrem hohen Sicherheitsstandards ist auch dieses Risiko nahezu ausgeschlossen.
  • Wann bin ich wieder wach?
    Wenige Minuten nach der Operation sind Sie wieder wach. Es lässt sich allerdings nicht beurteilen, ab wann Sie sich schon daran erinnern. Dies hängt mit weiteren Medikamenten oder der individuellen Verarbeitung der Narkose zusammen. Durch unsere langjährige Erfahrung sind Sie meist schon im Aufwachraum wieder bei gutem Bewusstsein und guter Orientierung.  
  • Werde ich Schmerzen nach der Operation haben?
    Jeder Patient verarbeitet und empfindet Schmerzen persönlich unterschiedlich. Mit unserem für Sie individuell erstellten Behandlungsplan sind die Schmerzen aber nur gering oder gar nicht vorhanden und werden mit unserem Gesamtkonzept im OP, im Aufwachraum und auf Station wirksam behandelt.
  • Ist mir nach der Narkose übel oder muss ich erbrechen?
    Dank unserer langjährige Erfahrung und unseres Narkosekonzepts ist die Übelkeit nach der Narkose sehr gering. Nach wissenschaftlichem Befund ist es aber unmöglich, die Übelkeit und das Erbrechen vollständig auszuschließen. Bereits in der Narkose verabreichen wir jedoch Medikamente zur Verhinderung des Erbrechens und führen dies bedarfsweise auf der Station weiter.
  • Wann kann ich wieder essen und trinken?
    Bereits auf der Station beginnen wir, Sie vorsichtig mit Getränken und leichter (Wunsch-)Nahrung zu versorgen. Auch dies beugt der Übelkeit und dem Erbrechen wirksam vor.
  • Ich werde ambulant operiert. Was muss ich nach der Operation beachten?
    Das Wichtigste ist, dass Sie die nächsten 24 Stunden niemals alleine sind und von einem Erwachsenen begleitet werden. Selbstverständlich sollten Sie auch nicht alleine am Straßenverkehr teilnehmen oder Auto fahren. Innerhalb von 24 Stunden nach einer Narkose abgeschlossene Verträge haben ebenfalls keine Gültigkeit bzw. sind grundsätzlich anfechtbar. Die Telefonnummer eines Krankenhauses oder Arztes in Ihrer Nähe sollte griffbereit sein. Zögern sie nicht, adäquate Hilfe (über die Notrufnummern 112 oder 110) zu holen, wenn es Ihnen schlecht geht. Es ist Ihre Sicherheit!  
  • Ich wurde vor kurzem schon einmal operiert, gibt es hierdurch Probleme?
    Narkosen sind heute sehr gut verträglich. In den allermeisten Fällen entstehen keine Probleme. Wichtig ist aber, dass Ihre vorangehende Behandlung abgeschlossen und die Erkrankung oder Verletzung ausgeheilt ist. Dies gilt natürlich nicht bei notwendigen Folgeeingriffen. In Rahmen des Vorgespräches planen wir Ihre OP unter Berücksichtigung dieser Aspekte.
  • Ich habe mehr Angst vor der Narkose als vor der Operation.
    Sie sind mit Ihrer Angst nicht alleine. Die meisten Patienten äußern dies im persönlichen Gespräch. Wir sind uns dieser Sorgen bewusst und betreuen Sie in der Narkose mit größter Sorgfalt und Einfühlungsvermögen, damit Sie entspannt und sicher wieder aufwachen.